Die Natur – naturgetreu", so hieß lange Zeit das Motto des Departements Moselle. Der Ausdruck mag überraschen, wo dieser Gegend doch der Ruf als Industriegebiet vorauseilt. Und dennoch: Wer gern auf Entdeckungstour geht und beobachten kann, für den ist die Natur stets präsent im Moselgebiet, denn Wälder und Wiesen machen mehr als die Hälfte der Gesamtfläche aus.
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Einige Gebiete stehen unter Naturschutz. Zu den Biosphären-Schutzzonen zählen der Hanauer Weiher und die Torfgruben bei Sturzelbronn. Zur Erhaltung der jeweiligen Biotope sind der Erlenhain von Belles-Forêts, der Bach von Château-Voué und der Wald von Hanau unter Naturschutz gestellt worden. Weiterhin sind die Gemeinden Longeville-lès-Saint-Avold (Kastelberg), Montenach (Karstgras), Bitche (Torfgruben und Gras), Baerenthal (Weiher) und Hettange-Grande (Karstgebiet Hettangien) zu Naturschutzgebieten erklärt worden.
Diese Schutzzonen durften mit der Unterstützung der beiden Regionalen Landschaftsparks, die im Departement Moselle liegen, rechnen. Der Lothringer Landschaftspark wurde 1974 errichtet und hat seinen Verwaltungssitz in Pont-à-Mousson. Er besteht aus zwei nicht zusammenhängenden Teilen: Im Westen umfasst er die an den Hängen gelegenen, ehemaligen Weindörfer, ausgedehnte Laubwälder und Überreste aus der Zeit des Krieges von 1870.
Der östliche Teil umfasst den Landstrich Saulnois und das Seengebiet. Das Departement Moselle hat ebenfalls Anteil am Regionalen Landschaftspark der Nordvogesen, der sich vom Elsass bis zum Moselgebiet erstreckt und die Verlängerung des Pfälzer Landschaftsparks darstellt.
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