Mit einem Stützpfeiler rund um Sierck-les- Bains, einem weiteren im Val de Metz und einem kleineren dritten in der Gegend von Vicsur- Seille, war das Departement Moselle lange Zeit ein Weinbaugebiet.
Der Reblausbefall Ende des 19. Jahrhunderts, und später der Waffenstillstand von 1918, haben dem Absatz auf dem deutschen Markt ein Ende bereitet und den Niedergang des hiesigen Weinbaus eingeläutet. Seit der zweiten Hälfte des 20. Jh. erleben das Moselland und seine Weine unter dem energischen Einfluss talentierter Winzer einen erfreulichen Aufschwung. Zwar werden die Moselrebsorten heute nur auf etwa dreißig Hektar angebaut, doch liefern sie eine VDQS-Traube und somit die Gewähr für eine höhere Qualität, die zur Hoffnung Anlass gibt.
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