Ausstellung „Jean Cocteau“ in Montigny-lès-Metz
5. Dezember bis 7. März 2010
Von 5. Dezember 2009 bis 7. März 2010 wird in einer Ausstellung auf Schloss Courcelles ein Teil des Lebens von Jean Cocteau beleuchtet; eine Lebensphase, die diesen renommierten Künstler nach Metz führte, wo er Inspiration suchte und einige große Werke schuf. Dabei wurde Cocteau eingeladen, dem 5. internationalen Festival der Musik, des Theaters, des Balletts und der bildenden Künste in Metz als Ehrenpräsident vorzusitzen. Genügend Zeit, um auf der Bühne und in den Kapellen seine Spuren zu hinterlassen. Für die Durchführung der Ausstellung auf Schloss Courcelles beauftragte man die Stiftung Solange Bertrand als kooperierenden Partner der Stadt. Um diesem Ereignis einen ganz besonderen Charakter zu verleihen, wandten sich die Organisatoren an das Comité Jean Cocteau unter dem Vorsitz von Pierre Bergé, der für diesen Anlass zahlreiche Werke des Künstlers leihweise zur Verfügung stellt. Dazu gehören beispielsweise jene Originalkartons, die zur Kreation der Glasfenster der Chapelle des Gournay gedient haben, die heute noch in der Kirche Saint-Maximin in Metz bestaunt werden können. In eben diesem Jahr 1962 wirkte Jean Cocteau an der Hommage mit, die die Stadt Metz Claude Debussy zuteil werden ließ. Er kreierte dazu das Bühnenbild für die Oper Pelléas et Mélisande, die beim 5. Festival im Theater aufgeführt wurde, ebenso wie den Bühnenvorhang, der kommenden Winter neben zahlreichen Zeichnungen und Archivdokumenten in Montigny ausgestellt wird. Als Partner dieser Ausstellung führt die Musikschule unter der Leitung von Colette Allègre am 16. Januar 2010 im Espace Europa-Courcelles Auszüge aus Werken und Ballettstücken von Cocteau auf, wie etwa Le Jeune Homme et La Mort, Antigone oder auch Les Parents terribles. Darüber hinaus liefert Colette Allègre im Schloss noch zwei weitere Darbietungen mit dem Titel „À la rencontre de Cocteau [Begegnung mit Cocteau]". Dabei erfährt das Publikum etwas mehr über die Beziehungen des Künstlers mit Persönlichkeiten wie Éric Satie, Raymond Radiguet, Jean Marais oder auch François Truffaut. Auszüge aus L'école des veuves, Annabelle, Le Bel Indifférent und Le Menteur werden dargeboten. Auch das Kino, so wie es Cocteau gesehen hat, kommt dabei nicht zu kurz. Ausstellung Jean Cocteau, 5. Dezember 2009 bis 7. März 2010 auf Schloss Courcelles, mittwochs, samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr. Freier Eintritt. 
Auskünfte: 00 33 (0)3 87 55 74 07 oder Syndicat Intercommunal à Vocation Touristique du Pays Messin - Maison du Pays messin - 71c, rue de Pont-à-Mousson - 57950 Montigny-lès-Metz. Tel.: 00 33 (0)3 87 56 83 63 - E-mail: maisondupaysmessin@cegetel.net - Website: www.europa-courcelles.fr |